Wunden



WICHTIG: Bei Erkrankungen der Tiere bitte SOFORT den Tierarzt aufsuchen!

Dieser Text soll der Information dienen, ist aber keine Behandlungsanleitung.
Ich habe lediglich die Ergebnisse von meinen Recherchen hier zusammengetragen.


Wie man u.a. an den Quellenangaben sehen kann, habe ich im Internet gesucht, die Meinungen und Erfahrungen von Tierhaltern, Züchtern, Tierärzten und Heilpraktikern, meine eigenen Erfahrungen sowie den Inhalt einiger Bücher zu einem (wie ich hoffe) einigermaßen verständlichen Text verarbeitet. Trotz sorgfältiger Nachforschungen kann ich jedoch keine Garantie auf Richtigkeit geben
.



Es kann immer mal wieder vorkommen, dass ein Tier Wunden hat. Wenn dies nach einem operativen Eingriff ist, dann ist man darauf vorbereitet und hat sicher schon Vorkehrungen getroffen, damit die Wunde sauber gehalten werden kann.

Kommt es zu spontanen Verletzungen infolge einer Rauferei oder hat sich das Tier an einem Gegenstand verletzt, dann kommt es auf die Wunde an. Blutet es stark, ist die Wunde tief und/oder groß, dann muss unbedingt sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Die Wunde muss eventuell genäht werden.
Kleinere Kratzer/Wunden brauchen meist keine aufwendige Behandlung. Sie können mit einer antiseptischen Lösung (z.B. Betaisodona) gespült werden. Falls notwendig kann eine Wund- und Heilsalbe (z.B. Bepanthen) aufgetragen werden.

Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, die Wunde sauber zu halten. Das Tier sollte gegebenenfalls auf Tüchern gehalten werden. Die Wunde muss mindestens einmal täglich kontrolliert werden. Sollte die Wunde innerhalb von 2-3 Tagen nicht sichtlich abheilen oder sich entzündet haben, muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Meist ist dann auch die Gabe eines Antibiotikums erforderlich. Wer sich also nicht ganz sicher ist, sollte auf jeden Fall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




21.08.2008

Wunde Hier hat sich Moses beim Versuch eine Steinfliese zu 'untergraben' eine Wunde zugefügt. Sie wurde mit einer antibiotischen Lösung gespült. Außerdem bekam er vor der Behandlung der Wunde einen Tropfen Schmerzmittel.
Wunde Das haben wir im Gehege gefunden.
Wunde Am nächsten und übernächsten Tag bekam er einmal täglich einen Tropfen Surolan auf die Wunde getröpfelt. Kurz vorher gab es jeweils einen Tropfen Schmerzmittel (und danach selbstverständlich einen Belohnungsböller).
Wunde So sah die Wunde vier Tage später aus. Sie hat sich komplett geschlossen.



18.08.2009

Wunde So haben wir Moses eines Abends vorgefunden, als wir nach 2 Stunden Abwesenheit nach Hause kamen. Es sieht aus, als wäre er gestürzt oder irgendwo gegen gerannt. Allerdings ist im Gehege nichts außer Holzunterständen und Korkröhren. An den Steinen war nichts zu sehen (kein Blut). Die Wunden habe ich mit einer antibiotischen Lösung gespült. Außerdem bekam er vor der Behandlung einen Tropfen Schmerzmittel. Unter anderem auch deswegen, damit er weiter frisst.
Wunde 24 Stunden später...
Wunde Und wieder wurde die Wunde ausgespült und danach gab es einen Tropfen Surolan auf die Stellen. Dank Schmerzmittel mümmelt er weiterhin Heu und sucht sich auch weiches Frischfutter aus der Schale, was er dann vorsichtig frisst.
Wunde Man kann gut die schiefen abgebrochenen Zähne sehen und die Schwellung der Lippe.



Bei einer sehr großen OP kann eine Wundheilung auch schon mal sehr lange dauern. Bei unserem Leo hat es fast vier Wochen gedauert, bis alles wieder richtig verheilt war und die letzte Borke abgefallen ist.
Bilder der verschiedenen Heilstufen kann man hier sehen - > KLICK
Aber vorsicht, die sind nichts für 'zarte Gemüter'. Teilweise sieht es recht eklig aus.




Ich möchte noch einmal drauf hinweisen, dass dieser Text keine Anleitung zu einer Therapie sein soll. Bitte besprecht alles, was Ihr unternehmt mit Euren Tierärzten!!!


© H. Appelhagen (26.08.2008)
[Update: 19.08.2009]




Quellen und Zusatzinformationen:



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Vielen Dank!



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