Leukose beim Meerschweinchen



WICHTIG: Bei Erkrankungen der Tiere bitte SOFORT den Tierarzt aufsuchen!

Dieser Text soll der Information dienen, ist aber keine Behandlungsanleitung.
Ich habe lediglich die Ergebnisse von meinen Recherchen hier zusammengetragen.


Wie man u.a. an den Quellenangaben sehen kann, habe ich im Internet gesucht, die Meinungen und Erfahrungen von Tierhaltern, Züchtern, Tierärzten und Heilpraktikern, meine eigenen Erfahrungen sowie den Inhalt einiger Bücher zu einem (wie ich hoffe) einigermaßen verständlichen Text verarbeitet. Trotz sorgfältiger Nachforschungen kann ich jedoch keine Garantie auf Richtigkeit geben
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Einiges in Kürze vorweg:



Was sind Lymphknoten?

Neben den Blutgefäßen, durchziehen Lymphbahnen den Körper. Diese Bahnen bestehen aus Lymphgefäßen und Lymphknoten.
Ein Lymphknoten (Nodus lymphaticus oder Lymphonodus) ist eine "Filterstation" für die Lymphe (Gewebswasser).

Normalerweise sind Lymphknoten höchstens erbsengroß, weich und kaum tastbar. Bei Entzündungen und auch bei bösartigen Erkrankungen können sie anschwellen und hart werden. Es gibt jedoch sehr viele harmlose Ursachen dafür, dass Lymphknoten tastbar sind.
Bei einer Krebserkrankung können über die Lymphgefäße auch bösartige Zellen verschleppt werden. Die zwischengeschalteten Lymphknoten wirken dabei als Filter, die einzelne Zellen abfangen können.

Vereinfacht könnte man sagen, Lymphknoten sind sowas wie ein Filtersystem im Körper und dienen der Abwehr von Krankheiten. Genauer kann man es hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lymphknoten



Wo hat ein Meerschweinchen Lymphknoten?

Schweinchen haben beiderseits im Bereich der Schulter mehrere Lymphknoten: Herausragend am Hinterbein in der Hautfalte vor dem Knie:
an der Hinterseite:
Meist sind die Lymphknoten(gruppen) in Fett eingepackt und erwecken so den Eindruck eines einzigen Knotens.



Abszess/Lipom oder bösartiger Tumor?

Generell wird jede Umfangsvermehrung erstmal "Tumor" genannt - auch Lipome, die allerdings harmlos sind. Ein bösartiger (maligner) Tumor besteht aus entarteten Zellen und die kann nur das erkrankte Tier haben. Wenn es sich um Bazillen handelt, dann kann es nur ein eitriger Abszess sein, aber niemals ein Tumor. Es gibt bei Meerschweinchen keine Bazillen, die einen Tumor auslösen und ansteckend sind!

Genauere Definition des Wortes 'Tumor':
"Der Begriff Tumor (Synonym Neoplasie) steht ganz unspezifisch für jede Art von Umfangsvermehrung oder Raumforderung, ohne dass durch ihn Gutartigkeit oder Bösartigkeit (die Dignität) ausgedrückt wird. Sowohl gutartige (benigne) Umfangsvermehrungen, als auch bösartige (maligne; hier findet der Begriff "Krebs" Anwendung) Tumoren ist ein unkontrolliertes, autonomes, oft zerstörendes oder verdrängendes Wachstum gemein. Den bösartigen Umfangsvermehrungen bleibt jedoch eine Tumorzellstreuung (Metastasierung) im Körper vorbehalten."
Quelle und mehr dazu: http://www.kleintierpraxis-badorb.de/onkologie



Was ist Leukose?

Leukose ist ein Begriff für eine zumeist durch Retroviren hervorgerufene Erkrankung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die mit der Bildung von Tumoren einhergeht.



Was bedeutet Leukose bei Meerschweinchen (Ansteckungsgefahr)?

Mit Sicherheit kann man eigentlich nur behaupten, dass niemand etwas genaues über die Ursachen der Leukose bei Meerschweinchen weiß. Sie kommt bei ihnen in denselben Formen vor wie bei anderen Haustieren und dem Menschen. Besondere Ursachen, wie z. B. Viren, sind nicht bewiesen.

Es wird bisher nur von einer Ansteckung im Mutterleib berichtet, die befallenen Jungtiere kommen dann schon krank auf die Welt. Somit steht ziemlich sicher fest, dass eine Übertragung immer im Mutterleib über die Plazenta erfolgt. Selbst die Übertragung beim Säugen ist umstritten, weil dann auch viel mehr Fälle bekannt sein müssten (vor allem bei Züchtern), wo Leukosemütter auch Fremdkinder gesäugt haben. Außerdem haben an Leukose erkrankte Tiere mit gesunden Tieren zusammengelebt, OHNE die gesunden Tiere zu infizieren. Das bestätigt für mich die These einer prenatalen Infizierung.

Autoren beschreiben leukämische (in Zellen der Blutbahn vermehrend) und aleukämische (in Zellen außerhalb der Blutbahn) Formen von malignen (bösartigen) Lymphomen, wobei die leukämischen Formen häufiger auftreten und folgern, dass ein Zusammenhang mit einem Typ-C-Leukosevirus (L2C-Leukämie des Meerschweinchens) besteht, das bei manchen Labortierstämmen nachgewiesen wurde.

Eine Dissertation beschreibt pathologische Befunde bei 689 Meerschweinchen. Darunter waren 32 Leukosen. Diese sind dann immunhistologisch und elektronenmikroskopisch untersucht worden. Es konnten allerdings keine Viruspartikel gefunden werden.

Wenn von Meerschweinchenkrankheiten die Rede ist, hört und liest man sehr häufig, dass Leukose virusbedingt und daher ansteckend wäre. Das kann nach vielen Untersuchungen eher ausgeschlossen werden.

Als erwiesen gilt, dass es bei den Meerschweinchen eine Leukose und eine infektiöse Lymphadenitis gibt. Eine infektiöse Lymphadenitis ist eine krankhafte Schwellung der Lymphknoten aufgrund von akuten/chronischen Infektionen
Die lymphatische Leukose ist ein Tumor im blutbildenden System. Es wird berichtet, dass dieser bei Inzuchtlinien stark vermehrt auftritt.


Ich habe zu dem Thema Herrn Prof. Dr. Michael Fehr von der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Klinik für Heimtiere, Reptilien, Zier- und Wildvögel) befragt und seine Antwort (v. 25.06.2010) besagt, dass es KEINERLEI Erkenntnisse darüber gibt, dass Leukose auch außerhalb des Mutterleibes ansteckend ist.

Zitate aus der Mail:

Leider sind die Forschungsbemühungen auf dem Gebiet der Meerschweinchenleukose seit Jahrzehnten erlahmt, die Virologen / Onkologen beschäftigen sich nach meinem Kenntnisstand weltlweit mit anderen Themen. Bedauerlich für alle Meerschweinchenliebhaber!

Die letzten Studien sind aus den 80er Jahren und man weiß lediglich:
  • es liegen Hinweise dafür vor, dass verschiedene Tumorlinien mit unterschiedlicher Konsequenz/ Ausprägung des Tumorgeschehens vorhanden sind
  • es gibt Meerschweinchen-Zuchtlinien, die eher erkranken als andere
  • die Erkrankung konnte auch durch Bestrahlungen, Gabe verschiedener Wirkstoffe (zB N-Butylurea, bei 1 von 40 Evans et al. 1978) hervorgerufen werden
  • das Virus wurde der Gruppe der Oncorna-Viren, Fam. der Retroviridae (L2C) zugeordnet
  • es wurde auch ein herpesvirusähnliches Virus in leukäm. Gewebe nachgewiesen (Bedeutung unklar)

In einer Studie von Snijders über die "Transplantation" des Tumors waren auch sechs weibl. tragende Tiere. Bei der Sektion konnte in den Foeten keine Tumorübertragung nachgewiesen werden, andererseits wurden virusähnl. Partikel in Feten nachgewiesen (Nadel et al.,1967).


Ich habe eine Zeit lang Daten gesammelt und verglichen, ebenso, was die Behandlungen angeht.
Die Möglichkeit einer Ansteckung besteht zwar laut der alten Studien, ist aber nach dem, was ich bisher ausgewertet habe, recht unwahrscheinlich.
Bisher "kenne" ich 29 Fälle, wo es keine Ansteckungen gab und nur 2 Fälle, wo es "angeblich" übertragen wurde. Da besteht natürlich auch noch die Möglichkeit, dass es einfach nur Zufall war, dass EIN weiteres Tier von vielen im Rudel erkrankt ist. Vielleicht hatte es diese Krankheit auch schon in sich? Diese Möglichkeit sollte nicht außer acht gelassen werden, finde ich.



Symptome?

Normalerweise fallen beim Meerie zuerst die vergrößerten Lymphknoten auf, die besonders im bauchseitigem Halsbereich, in den Achseln und Kniefalten bis auf Pflaumengröße und mehr anwachsen können. Manche Meerschweinchen bleiben in diesem Zustand über Monate bis Jahre.

Erst wenn die Lymphknotenschwellungen besonders die Darmlymphknoten zu sehr anwachsen, führt das zur Beeinträchtigung der Verdauung, der Futteraufnahme und des Kotabsatzes. Häufig sind auch die inneren Organe wie Leber, Milz und Nieren leukotisch verändert, so dass nur die Euthanasie als Ausweg bleibt.

Bei Meerschweinchen mit generalisierter lymphatischer Leukose werden meist hochgradige Entzündungen der Konjunktiven (Bindehaut) nachgewiesen (leukotische Infiltrationen). Daher sollte bei anhaltender Bindehautentzündung, die auch durch Antibiotika-Gabe nicht zurückgeht, auf eine Leukoseerkrankung untersucht werden.



Diagnose:

Die durch Ertasten der Lymphknotenschwellungen gestellte Diagnose birgt das Risiko, sie mit lokalisierten Fettansammlungen an den typischen Stellen zu verwechseln (einer der Gründe, warum etliche angeblich leukosekranke Schweinchen putzmunter durch die Gegend springen).

Lediglich eine Biopsie (Entnahme von Gewebe / unter Narkose) aus den vergrößerten Lymphknoten sichert zuverlässig die Diagnose.

Dennoch stellt sich die Frage, ob eine Operation einem sichtlich angeschlagenen Meerschwein noch zumutbar ist. Viele Tierbesitzer haben sich aus diesem Grund für eine Diagnosestellung nach dem Ausschlussverfahren entschieden. Ein Blutbild ist ohne Narkose machbar, ebenso Röntgenaufnahmen. Nur dann, wenn alle anderen Möglichkeiten, die eine Schwellung der Lymphknoten verursachen können, ausgeschlossen wurden und keine andere Möglichkeit mehr bleibt, kann man schon relativ sicher von der Möglichkeit einer Leukoseerkrankung ausgehen. Wenn diese nach unten stehendem Behandlungsplan mit Prednisolon und einem Schmerzmittel behandelt wird und eine sichtbare Besserung eintritt, sollte man in Intervallen diese Therapie weiterführen, bis sie dem Tier nicht mehr hilft. Ein kundiger Tierarzt und ein aufmerksamer Halter werden wissen, wann eine Euthanasie der bessere Weg für das Tier ist.

Nachtrag nach einer Info von Sabrina (Tierarzthelferin):
"Im einfachsten Fall kann eine Feinnadelbiopsie gemacht werden bei der über eine Kanüle Gewebe aspiriert, ausgestrichen und dann untersucht wird. Dazu ist keine Narkose nötig und das Risiko unbrauchbare Zellen zu erwischen ist genauso groß wie bei einer normalen Biopsie."


Behandlungsvorschläge:

Einige Tiere wurden mit Lymphomyosot behandelt, das direkt in den Lymhknoten wirkt - das funktionierte bei den meisten Tieren aber scheinbar nicht lange. Es wurde immer wieder berichtet, dass nach einem oder zwei Jahren die Krankheit wieder ausbrach. Spätestens dann sollte auf die klassische Medizin zurückgegriffen werden. Gleiches gilt bei einem akuten Krankheitsschub.

Ein anderes Medikament ist Prednisolon (Wirkung entspricht etwa dem Fünffachen der Cortisonwirkung).

Zitat aus einer Mail v. Dr. Hermann Wenzel ("Fragen Sie Frau Meier"):

Ein Therapieversuch mit Prednisolon (2 mg/kg 1 x täglich subcutan oder oral) und L-Asparaginase (400 IE/kg 1 x wöchentlich s.c.) hat nach derzeitigem Wissensstand die besten Aussichten. Die Therapie wird gut vertragen, die Lymphknoten werden kleiner, das Allgemeinbefinden des Tieres, sofern überhaupt gestört, bessert sich.

Ein Schmerzmittel sollte (zumindest zeitweise) zur Schmerzlinderung gegeben werden, da Meerschweinchen das Fressen einstellen, wenn sie Schmerzen haben bzw. sehr krank sind. Wenn sie aber nicht mehr fressen kann es lebensgefährlich für sie werden, weil sie einen Stopfdarm haben (oben rein, unten raus). Kommt nun nichts mehr nach, kann es zu Luftansammlungen kommen und Blähungen können tödlich für Meerschweine sein.


Es wird zu guter, Vitamin C-reicher Fütterung geraten (zur Abwehrsteigerung und Vorbeugung), wobei dieses Vitamin C über das Frischfutter wie Paprika und Hagebutten und nicht über künstliche Präparate zugeführt werden sollte. Hier findet man eine Liste mit dem Vitamin C-Gehalt der einzelnen Gemüse-/Obst-Sorten: http://www.diebrain.de/Iext-vitamine.html


Es wird empfohlen auch noch homöopathische Augentropfen, z.B. Conisan® A-Augentropfen (früher: 'Conjunctisan®') zur Beruhigung der Bindehaut zu verabreichen. Diese sind von der Firma vitOrgan.


Ich erachte es als wichtig, darauf hinzuweisen, dass man NIE direkt abwehrsteigernde Mittel geben soll, da diese den immunologischen Prozess BESCHLEUNIGEN. Somit tut man mit der Gabe von Echinacea, Lachesis etc. in diesem Fall nichts Gutes, da man diese nicht bei Krankheiten, die das Immunsystem (Leukose, HIV und Aids) betreffen einsetzen darf.


SEHR WICHTIG:
werden das Schmerzmittel Metacam und Prednisolon zusammen verabreicht führt das zu Magenentzündungen!
Aus diesem Grund sollte auf andere Mittel, evtl. Novalgin, zurückgegriffen werden.



Noch ein paar homöopathische Tipps:

NeyLing, NeyDIL 66, NeySOL L 66, Revitorgan 66 oder NeyTumorin Tropfen wurden lange Jahre zur homöopathischen Behandlung eingesetzt. Davon wird mittlerweile abgeraten, da z.B. NeyTumorin aus einem Gemisch aus Peptiden und Proteinen von 15 verschiedenen Organen fötaler und junger Schweine und Rinder hergestellt wurde.

Diese homöopathischen Mittel der Firma vitOrgan sollen bewirken, dass der Tumor sich abkapselt und somit keine weiteren Organe beeinträchtigen kann. In den meisten Fällen, die mir zugetragen wurden, hat sich der Tumor nicht weiter vergrößert oder sich sogar ein wenig zurückbildet. Mir wurde gesagt, dass ein Meerschweinchen noch eine lange Zeit sehr gut beschwerdefrei leben kann, wenn die Behandlung anschlägt.

Bei diesen Präparaten handelt es sich um Biomodulationspräparate, Gewebezellen von Tieren werden von ihrer Zellmembran befreit und sind so für den Körper nicht mehr als fremd zu erkennen. Man gaukelt also dem Körper vor, hier befinden sich kranke eigene Zellen und der Körper schiebt dann die Abwehr und Reparation an. Die Mittel werden übrigens auch bei Menschen benutzt, hier sogar mit großem Erfolg.


Es liegt somit am Tierhalter/Tierarzt, welche Behandlung er bevorzugt und ob er es mit diesen Produkten versuchen will.
Allerdings kann man dem kranken Meerschwein noch ein paar andere Dinge zukommen lassen, die sein Wohlbefinden verbessern und eventuell sogar zum Krankheitsstillstand führen.

Als homöopathische Unterstützung:


Spinnengifte:
Tarantula Logoplex und Regutumoral sind Spinnengifte.
Sie werden immer häufiger mit großem Erfolg bei Tumorbehandlungen eingesetzt.
Genaueres zu den Medikamenten hier: Homöopathische Spinnengifte


Grüner Tee:
Er wirkt positiv auf das Herz und lebensverlängernd (besagt eine japanische Studie über 11 Jahre hinweg). Der Wirkstoff Fluorid im Grünen Tee kann Karies verhindern sowie auch Zahnfleischentzündungen und hat einen günstiger Einfluß auf Herz und Kreislauf und eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs. Bei Ratten bewirkt er nachweislich einen Rückgang des Tumors. Als entscheidende Substanz fanden Forscher eine Gerbsäure, das sogenannte "Epigallo-Catechin-Gallat", kurz EGCG. Es behindert die Entstehung von Tumoren und Metastasen.


Rote Bete:
Durch die Vitamine der B-Gruppe und Folsäure wird der hohe Eisengehalt der Roten Bete sehr gut aufgenommen und begegnet damit dem Blutmangel der Krebskranken.
Seit 1950 hat der Mediziner Ferenczi die geschwulsthemmende Wirkung der Roten Bete bei vielen Krebskranken beobachtet. Seither wurde diese Beobachtung von vielen Forschern und Ärzten bestätigt.
Rote Bete wird nicht nur als Zusatzbehandlung bei Krebs sondern auch zur Entgiftung und zur Infektionsabwehr eingesetzt.


Zusätzlich würde ich noch folgende Kräuter füttern:


Sollte die Gewichtsabnahme zu groß sein, kann man das Tier noch päppeln. Gute Anleitungen dazu findet man hier:
Päppeln / Zwangsernährung
Nagerinfo - Päppeln





Ich möchte noch einmal drauf hinweisen, dass dieser Text keine Anleitung zu einer Therapie sein soll. Bitte besprecht alles, was Ihr unternehmt mit Euren Tierärzten!!!


© H. Appelhagen (31.07.2007)
Update: 25.09.2013
Update: 07.07.2015



Quellen:



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Ich bin immer an weiteren Informationen interessiert. Bitte schickt eine Mail an
webmaster@salat-killer.de.
Vielen Dank!



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